Venenleiden
gehören zu den häufigsten Erkrankungen der westlichen Welt.
In Deutschland leiden mehr als die Hälfte der Frauen und fast ein Drittel der Männer an Krampfadern. Unser aufrechte Gang führt dazu, dass das Blut aus den Beinen einen langen Weg zum Herzen entgegen der Schwerkraft zurücklegen muss. Dafür sind die Venenklappen vorhanden. Wenn das Blut von unten nach oben strömt, legen sie sich an die Venenwand an und lassen das Blut passieren. Bei einer Ruhepause des Beines würde das Blut entsprechend der Schwerkraft wieder zurücksinken, was aber duch das Ausstülpen der Venenklappen verhindert wird. Unterstützt werden diese Venenklappen von den Muskelvenenpumpen, sie pumpen das Blut in Richtung Herzen. Die meiste Arbeit leistet die Wadenmuskulatur, die durch jedes Anziehen und Strecken des Fußes betätigt wird. Wenn das alles nicht mehr richtig funktioniert entstehen die sogenannten Krampfadern. In der heutigen
Zeit werden Venenleiden in ihrer Bedeutung von Patienten oft unterschätzt.
Denn den wenigsten ist bewusst, dass so eine Krampfader sich bis zum offenen
Bein weiterentwickeln kann und das Tromboserisiko stark erhöht.
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